Steckbrief

Die Pfingstrose ist in jeglicher Hinsicht eine besondere Pflanze. Sie begeistert mit tollen Eigenschaften, weist jedoch auch einige Besonderheiten auf, die für manche Lebewesen sogar mit einem gewissen Risiko behaftet sind. Mit ihren vielen Unterarten, ihrer einfachen Pflege und ihrer wunderschönen Farbpracht gilt die Pfingstrose jedoch als sehr beliebte Pflanze bei Menschen. Nachfolgend werden wichtige Aspekte und Eigenschaften unter die Lupe genommen. Auch wird auf die Gefahr, welche die Pfingstrose für viele Tiere sowie für Menschen, sollte sie in den Körper gelangen, darstellt.

Die Pfingstrose – Pflanzendaten

Es gibt einige Charakteristika der Pfingstrose, die im Rahmen eines kurzen Steckbriefes auf dem nachfolgenden Bild gelistet sind.

Allgemeiner Pfingstrosensteckbrief
Weitere Eigenschaften der Pfingstrose stellen die Robustheit und Langlebigkeit dar. Die Pflanze kann ohne Probleme an einem Standort überleben. Die Robustheit ist auch auf die tiefe Einwurzelung in die Erde zurückzuführen.

Der perfekte Standort für Pfingstrosen

Pfingstrosen benötigen viel Sonne. Daher ist es wichtigen, für diese Pflanzen sonnige oder halbschattige Standorte auszuwählen. Die Böden sollten dabei tiefgründig sein. Trifft diese Voraussetzung nicht zu, müssen die Böden im Vorfeld präpariert werden. Dies gelingt durch eine Auflockerung und Sandaufarbeitung des Pflanzloches. Allerdings sind diese Vorkehrungen nur wichtig, sollte das Wasser im Wurzelbereich bei Hybriden und Stauden nicht ablaufen. Ansonsten gilt, dass Pfingstrosen sehr tolerant auf die verschiedenen Bodenarten reagieren.

Die Blütezeit

Schön anzusehende PfingstroseDie Blütezeit von Pfingstrosen stellt der Zeitraum zwischen Anfang Mai und Ende Juni dar. Die Pflanze ist für ihre sehr farbfrohe Blüte bekannt, die sie häufig zum Klassiker unter Blumengeschenken für Verliebte und andere Personengruppen machen.

 

Pfingstrosen und Frost

Eine weitere, im Steckbrief nicht erwähnte Eigenschaft, die Pfingstrosen aufweisen, bezieht sich auf ihr Verhalten bei Frost. Dieses gilt als sehr sensibel trotz allgemeiner Langlebig- und Robustheit, welche die schöne europäische Pflanze aufweist. Daher erfolgt die Pflanzung auch im Herbst, bevor der Frost startet. Sollte es kurz vor der Pflanzung zu Frost im Herbst kommen, ist es wichtig, den Samen rechtzeitig einzubringen. Diese Sensibilität hält auch in der Anfangszeit nach der Pflanzung ein. Nachdem diese vollständig erfolgte, kann ein leichter Frost keinen so großen Schaden mehr an der Pfingstrose anstellen. Es sei denn, es herrschten kurze Zeit zuvor im Jahr bereits sommerhafte Temperaturen.

Sind Pfingstrosen giftig?

Pfingstrosen können giftig seinEs gibt immer wieder Fälle, bei denen Pfingstrosen für Gefahr sorgen können, insbesondere bei einige Haustieren wie Hunde und Katzen. Bei Katzen ruft die Aufnahme von Pfingstrosen Erbrechen und Durchfall hervor. Gezähmte und Babykatzen reagieren dabei empfindlicher auf die Pflanze als etwa Wildkatzen. Sollte ein Vergiftungsverdacht vorliegen, gilt es, schnellstmöglich einen Tierarzt zu kontaktieren. Für Hunde ist die Pfingstrose sogar extrem giftig. Auch bei anderen Haustieren gilt, dass diese Pflanze für Unheil sorgen kann, gelangt sie in die tägliche Nahrungsaufnahme.

Da Menschen in der Regel keine Pflanzenfresser sind und Pflanzen für andere Zwecke nutzen, ist die Risikogefahr, sich zu vergiften, natürlich sehr gering. Dennoch kann die Pflanze auch einigen Schaden anrichten, insbesondere bei Kindern. Typische Symptome, die für eine menschliche Pfingstrosenvergiftung sprechen, stellen Blutgerinnungen, übermäßige Monatsblutungen und Zitter- bzw. Krampfanfälle dar. Auch hierbei muss natürlich ein Arzt so schnell wie möglich angerufen werden, sollte ein Vergiftungsfall vorliegen. Jedoch haben Menschen eine höhere Toleranzschwelle, wodurch das Gift erst nach längerer Zeit ernsthafte Schäden anrichten kann – im Gegensatz zu vielen Haustieren.